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Buchtipps

Das wahrste, schönste, lustigste und klügste Buch über Patchworkfamilien. Unbedingte Leseempfehlung - für alle.

Die Geschichte handelt von April und beruht auf echten Einblicken in die Ballettwelt. Es wird beschrieben, dass Ballett nicht so einfach ist, wie es scheint. Auch April, die auf Umwegen zum Ballett gefunden hat, muss diese Erfahrung machen. Obwohl ihre Mutter, die eine Primaballerina war, gestorben ist und sich April daher lange gegen das Tanzen sträubt, fühlt sie sich im Tanzen direkt zuhause. Doch auf ihrem Weg an die Spitze werden ihr einige Steine in den Weg gelegt, auch ihre Freundschaft mit Mimi wird auf eine Probe gestellt.

Der groß angelegte Generationenroman führt uns ins 19.Jahrhundert, mitten ins oberösterreichische Mühlviertel, direkt in die Familie von Albert Brugger. 

Naiverweise denke ich bei "Vater von beliebiger Großstadt" nach wie vor an einen weisen älteren Herrn, der über Pläne gebeugt Heerscharen von Bauarbeitern dazu bringt, seine Vision der Moderne aus moderigem Grund emporwachsen zu lassen. Aber: wie wird man in den 1800er Jahren ein weiser älterer Herr in New York, wenn man absolut nicht in die passenden Kreise geboren ist, sondern als einer von elf Kindern auf einer Farm im Nirgendwo aufwächst?

Die sehr eigenwillige Biologin Inti Flynn und ihr Team aus weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern starten das Projekt, in den schottischen Highlands versuchsweise Wölfe anzusiedeln, um langfristig den Klimawandel zu verlangsamen, da Wölfe das Rotwild zwingen, wieder zu wandern, andere Tierarten Fuß fassen können und die Vegetation sich verändert. Durch ihren Vater hat Inti den Wald kennen und lieben gelernt, ja sie geht eine fast übermenschliche Sy

Die Geschichte beginnt in Hohenstetten auf der Alb, als im Jahr 1816 auf den Winter kein richtiger Frühling und überhaupt kein Sommer folgen, ausgelöst durch den Tambora-Vulkanausbruch in Indonesien. Ernteausfälle, Kälteeinbrüche und Dauerregen bringen Elend und Not ins Dorf, viele suchen ihr Glück in fernen Ländern. 

Mit ganz wenigen Worten - und Wörtern - sind wir an der Seite von Andrea Sawatzki und ihrer Mutter, die ganze acht Jahre auf ihren Mann und den Vater ihres Kindes gewartet hatte. Allein das hat mich eine Weile lang beschäftigt. Wie wartet man da? Auf was wartet man? Wie malt man sich die gemeinsame Zeit aus, die da eines Tages kommen wird? Und wie hält man es aus, dass die gemeinsame Zeit erst anfangen kann, wenn ein Leben zuende ist, nämlich das der Vorgängerin, der aktuellen Ehefrau?

Ein Mann, der zuverlässig von den Zeiten aus der Spur gespült wurde, soll nun ein Held sein, weil er einem gesamten S-Bahn-Zug zur Flucht aus der DDR verholfen haben soll. Das .. stimmt zwar, technisch gesehen ... aber nur aus einer bestimmten Perspektive... eine richtig gute, wunderschöne Satire auf den Politik- und Medienbetrieb, wo alle nur das sehen wollen, was ihnen nützt.

Gerichtsthriller haben ihren eigenen Reiz, geht es doch immer auch darum, ob ein Verbrechen aufgeklärt werden kann UND die Verantwortlichen ihre Strafe bekommen. Was aber, wenn ein Fall verhandelt wird und der wahre Täter in den Reihen der Geschworenen zu finden ist?

Eine Privatdetektivin mit 15-jährigem Sohn, Ermittlungen in Berlin, eine unheilvolle Begegnung mit einer Mandantin ... enorm spannend, obwohl die Arbeit einer Detektivin tatsächlich zum größten Teil aus Warten besteht. In diesem Fall jedoch auch zu erheblichen Teilen aus Sterben, tödlicher Bedrohung und Überleben. Zum Glück.