Rosenmarkt - wir haben offen

Am 18.Juni findet der alljährliche Rosenmarkt in der Innenstadt von Mössingen statt, parallel dazu haben die Geschäfte von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns auf reichlich Besucherinnen und Besucher, wir haben unsere Angebote sortiert und bieten Ihnen das ein oder andere echte Schnäppchen an.

 

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Autor und Übersetzer gemeinsam in Mössingen

Ein wahrlich ungewöhnliches Buch wird uns Olli Jalonen zusammen mit seinem Übersetzer aus dem Finnischen, Stefan Moster, mitbringen. 

"London, 1688: Der von St. Helena stammende Angus steht in den Diensten des Universalgelehrten Edmond Halley. Dessen aktuelles Interesse gilt dem Leben unter Wasser, und Angus ist der Erste, der mit einer Tauchglocke in der Themse tauchen darf. Angus genießt nicht nur als Forschungsgehilfe Halleys Vertrauen, sondern fühlt sich sogar als Teil der Familie Halley, wenn auch nur fast. Wegen seiner einfachen Herkunft ist ihm der Schulbesuch verwehrt, und er fragt sich zunehmend, wie er sich von Halley emanzipieren kann – und wie es seiner Familie auf St. Helena geht. Seine Zuneigung zum Dienstmädchen Henrietta mündet in einen tragischen Vorfall, und Halley scheint ihn immer wieder zu vertrösten, wenn es um seine Zukunftsaussichten geht. Doch dann erhält Angus bei einer großen Schiffsexpedition zur Bestimmung der Längengrade die Chance, endlich aus dem Schatten seines Meisters zu treten."

Lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen!
Dank der Unterstützung durch die Deutsch-Finnische Gesellschaft wird der Abend für Sie keinen Eintritt kosten, bitte melden Sie sich zur besseren Planbarkeit bitte trotzdem kurz bei uns an.

5 Jahre "Unser Buchladen" - Jubiläum mit Gewinnspiel

Liebe Kundinnen und Kunden, Freundinnen und Freunde, 

wir sind am 14.5.2023 ganze fünf Jahre alt geworden, das sind 1825 Tage "Unser Buchladen" in Mössingen, gegründet haben wir in weniger als 50. 
Es sind wilde fünf Jahre gewesen. Während ich 2018 noch dachte, das wird ein Ritt, dieses erste Jahr, kam nach dem Weihnachtsgeschäft 2019 dann direkt die Pandemie mit allen ihren Auswirkungen in unseren Privatleben und den Konsequenzen explizit für den Handel. 
Sie alle wissen ja sicher noch, wie unsere Abholstation aussah, wo Sie Ihre Pakete abgeholt haben und wie wir unser Liefernetz ausbauen konnten dank vieler vieler Hände, die uns unterstützt haben und eine unglaubliche Hilfe gewesen sind. 
Wir mussten für ein Weihnachtsgeschäft die Zugänge zum Laden auf drei Personen beschränken, später sogar unsere Abholstation abbauen und waren ausschließlich damit befasst, die Lieferungen rechtzeitig unter die Weihnachtsbäume zu bekommen. 


In dieser Phase sind wir dennoch gewachsen. Wir haben unsere sechste Kollegin geschenkt bekommen, und nur wenig später unsere siebte, und weil sieben eine gute Zahl ist, eine magische Zahl, bleiben wir einfach dabei. Und trotzdem staune ich manchmal still, wie wir zu viert begonnen haben und nun mit sieben Personen die Arbeit bewältigen, denn jede Hand, jedes Auge ist notwendig. Wir sind an allen Stellen seit dem ersten Tag größer geworden, manchmal unsichtbar für die Ladengäste, weil es sich um Aufträge für unsere Schulen handelt, die wir palettenweise in der Garage unserer Vermieter abwickeln, oder um Fachbuchabonnements, um Bestellungen für Notare, Verwaltungen oder für unsere Büchereien und Bibliotheken. 


Nur unsere Fläche hat sich nicht vergrößert, das sind nach wie vor 80 qm ohne Büro für mich, weswegen man mich ab und zu hinter dem Schrank findet, gegenüber dem Eingang, wo in den ersten zwei Jahren unsere Kassentheke stand. Eine Stellwand verschafft mir ab und zu für kurze Zeit die Möglichkeit, an einer Sache länger dran zu bleiben, den Rest der gesamten Hintergrundarbeit mache ich zuhause im Home Office, was 2018 ein fast seltsames Wort war, und 2023 völlig normal. 


In diesen fünf Jahren haben wir viermal Inventur gemacht, und einmal davon nur deswegen, weil ich dachte ich könne in der Warenwirtschaft einen Knopf drücken und wie durch Zauberei erscheint dann eine Unterlage für die Erstellung meiner Bilanzen, aber alles was passiert ist, war die Löschung unseres gesamten Lagerbestandes. Unwiederbringlich. 
Es war 11:15 Uhr, der Laden für die Inventur geschlossen und alle bis auf eine Kollegin waren nicht erreichbar, weil geografisch gar nicht in der Nähe. Also bin ich nach Hause gefahren. Und habe meine Kinder gefragt, die teils noch nicht ganz wach waren. "Ich komme mit" sagte mein Sohn, "dann wache ich auf dem Weg auf. Und du erklärst mir später, wie das passieren konnte."


Was dann geschah, war nicht weniger als ein Wunder. Wir haben es geschafft. Wir haben mehrere tausend Bücher und Geschenkartikel an einem einzigen Nachmittag wieder in den Computer schreiben können, auch dank der ISBN, der sogenannten internationalen Standardbuchnummer. Das ist ein Zahlensystem, das jedem neu erscheinenden Titel eindeutig und einmalig zugeordnet wird und durch den zugehörigen Barcode maschinenlesbar wird. Hätten wir die Titel in den Computer eintippen müssen, samt Autorenname und Verlag und Preis, wir wären heute noch nicht fertig. Denn wir haben rund 8.000 Bücher plus sogenannter Non-Books mit ebenfalls maschinenlesbaren Nummern am Lager, also rund ein Zehntel der jährlichen deutschsprachigen Neuerscheinungen, für einen so kleinen Laden wie uns ist das eine schwindelerregende Menge, die wir nicht nur inhaltlich, sondern auch logistisch bewältigen müssen. 


Und nun kommen wir zu unserem Gewinnspiel: 
Wir haben uns überlegt, dass wir nach 5 Jahren einen Gewinn für 5 Personen verlosen, nämlich einen Einschließabend bei uns im Buchladen. Sie gewinnen und bringen vier Freunde oder Freundinnen mit, bekommen von uns für eine gemeinsam vereinbarte Zeit den Schlüssel und finden dann Häppchen, Getränke und eben rund 8.000 Bücher, in denen Sie hemmungslos herumlesen dürfen. 
Gehören Sie nicht zu den Hauptgewinnern, winken Ihnen insgesamt 5 weitere Preise in Form von Buchgutscheinen. 

Holen Sie die Teilnahmekarten bei uns im Laden ab, beantworten Sie unsere 5 Fragen (nach der Lektüre dieses Textes dürfte das kein Problem mehr sein), und wir losen aus allen Einsendungen bis zum 30.6.2023 die Gewinne aus, und zwar am 8.7.2023 im Rahmen unseres Buchabends am Sommerfest der Stadtbücherei Mössingen. 

Es bleibt mir nur, einen großen großen Dank auszusprechen, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. 
Denn weder der Start unseres Ladens, noch die abenteuerliche Reise wäre möglich gewesen ohne die Vertreterinnen und Vertreter unserer Verlage, ohne all die Menschen im Zwischenbuchhandel, die nachts unsere Bestellungen packen und ausliefern, ohne die Gemeinschaften die sich gebildet haben um unsere Bestellwege zu optimieren und unsere Interessen zu vertreten, nicht ohne unsere wunderbaren Vermieter, und insbesondere nicht ohne Sie alle: unsere Kundinnen und Kunden. 
 

Wir bedanken uns bei Ihnen allen, fröhlich und glücklich über unseren bisherigen Weg, 
Pia Ziefle und das gesamte Team

Meisterwerk

Sie alle erinnern sich an "Gut gegen Nordwind"? Hier ist das neue Buch von Daniel Glattauer, und es ist ein Meisterwerk.
Lesen Sie es bedächtig, genießen Sie die Sprache und die langsame Eskalation, freuen Sie sich an der exakten Beobachtung, und rechnen Sie damit, aus ganz großer Höhe hineingeworfen zu werden in ein Unglück - und in die anschließenden Stromschnellen beim Versuch, dieses Unglück unsichtbar zu machen, und unterzupflügen unter das bürgerliche Leben der Beteiligten. 

Rasant, klug, Lesemuss!

Sophie ist 12 Jahre alt und in der 12. Klasse, nicht wirklich glücklich und in Wirklichkeit natürlich auch nicht die, die sie zu sein glaubt. Klingt nach Fantasy-Setting? Ist es auch. Aber was DANN kommt, ist unglaublich klug, spannend, traurig, rasant und so super gemacht, dass wir die Reihe wirklich allen empfehlen, die eine Harry-Potter-förmige Lücke in ihrem Leseleben spüren. Absolute Empfehlung.

Märzbrief mit Zauberei und Kunst

Ein fröhliches Willkommen zum newsletter an alle, 

endlich wieder, nach wirklich vielen Wochen komme ich dazu, nicht nur an einen zu denken, sondern auch einen zu schreiben. 
Wer schon im Laden war, hat sicher unser neues Buchjournal bekommen, es liegt mit neuem Aussehen bei uns zur Mitnahme bereit, wir haben aber auch dieses Mal einen magischen Link bekommen für unser "Buchjoural zum digitalen Blättern", wie beim letzten Mal können Sie direkt auf die Bücher klicken und landen dann bei uns im Shop. 

Vor unserer Tür finden Sie seit ein paar Tagen eine Spendenbox mit "Blind Date Büchern" - wir verpacken hierfür unsere Leseexemplare, die wir von den Verlagen bekommen und kleben eine kleine Beschreibung auf. Sie dürfen sich dann eines aussuchen, geben uns in die Spendenbox, was Sie für angemessen halten und haben dann ein hoffentlich erfreuliches Treffen mit einem unerwarteten Schatz. Sämtliche Erlöse aus dieser Aktion gehen an die Erdbebenhilfe für Syrien und die Türkei von ResCo International.

Für unsere Modellbaufreunde: Wir führen unser Games Worskhop Sortiment weiter, allerdings haben wir ein Außenlager dafür eingerichtet, so dass wir nur einen kleinen Ausschnitt im Laden zeigen - wir können ihn leider nicht größer zaubern. Sie können aber alles, wirklich alles was Sie zum Bauen, Kleben, Spielen, Anmalen brauchen bei uns ordern, wir haben eine extra Abteilung im online-Shop eingerichtet.

In unserem Schaufenster findet im Augenblick eine kleine Ausstellung statt, der örtliche Fotograf Kresimir Martek stellt eine Auswahl seiner Werke aus, eine Vernissage wird folgen, wir suchen noch einen Termin, weitere Informationen verschicken wir dann rechtzeitig. Werfen Sie einen Blick auf seine Bilder - man kann ihn übrigens buchen.

Und nun zu unseren Buchtipps:

Dinner mit den Schnabels Mein absolutes Lieblingsbuch in diesem Frühjahr, ich sage immer, wenn Sie nur für ein einziges Buch Zeit haben, dann nehmen Sie bitte bitte dieses. 

Keine gute Geschichte Ein Geheimtipp - noch. In unglaublich präziser Sprache beschriebenes Milieu, hervorragende Figurenzeichnung, beklemmend gut.

Sorry, ich hab es nur für dich getan Für junge Erwachsene - Thriller über die Abgründe einer toxischen Beziehung.

In blaukalter Tiefe Ein Segeltörn zweier Paare vor idyllischer Kulisse führt tief hinein in bislang gut verborgene Konflikte ...

und wie gesagt, in unserem Buchjournal finden Sie noch viel viel mehr Leseglück!

Herzliche Grüße

Pia Ziefle und das gesamte Team

 

 

 

 

Wir freuen uns auf 2023!

Draußen dämmert es schon und wir schließen so langsam den letzten Tag unseres Jahres ab.
Wir bedanken uns bei Ihnen allen für ein unglaubliches Jahr (sage ich immer, stimmt aber auch immer), wir gehen mit sehr gutem Gefühl in das kommende, unser dann sechstes Jahr. 
Fünf Jahre haben wir tatsächlich fast voll, am 14.5.2023 könnten wir das feiern, vielleicht fällt uns zusammen etwas dazu ein, Vorschläge für Locations und Wünsche für Veranstaltungen sind immer willkommen! Notfalls spielen wir ein Lied auf der Mandoline. 

Morgen, Silvester, sind wir nicht da, wir haben für 4 Stunden Betriebsferien.
Am 7.1.2023 sind wir ebenfalls nicht da, da zählen wir unsere Bestände. 

Ansonsten aber bleibt alles beim Alten, Sie treffen auch in 2023 die selben vertrauten Menschen bei uns.

Ganz ganz herzlichen Dank für alles an mein Ladenteam - an jede einzelne von Euch! - an unsere Lieferanten, unseren Radkurier, unser Reinigungsteam, unsere Vermieterfamilie, und an alle unsere Kundinnen und Kunden.

Ohne Euch würde es nicht gehen, wir sind nur zusammen "Unser Buchladen".

Danke. 

Ganz herzliche Grüße

Pia Ziefle

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Christina Plecher empfiehlt

Wie lebt man, wenn man weiß, dass jeder Tag der letzte sein könnte? Und wie geht man mit dem Wissen um, am letzten Tag auf dieser Erde zu erfahren, dass es der letzte sein wird? Eine äußerst gelungene Geschichte, die zeigt wie wichtig es ist, wirklich zu leben und Erinnerungen zu sammeln. Im Buch bekommen die Menschen an ihrem Sterbetag einen Anruf, der ihnen das Ende ihres Lebens mitteilt.

Daniela Zeiler empfiehlt

Eine Geschichte, die einen atemlos werden lässt, wenn man die 17-jährige Annabelle auf der unglaublichen Strecke von über 4.375 Kilometer von Seattle nach Washington D.C. begleitet. Im Kapitol will sie Gehör finden als Aktivistin und Betroffene gegen Waffen und Gewalt. Durch diesen langen Lauf versucht sie, die zurückliegenden schrecklichen Geschehnisse zu verarbeiten, „ ta-dum“. (empfohlen eigentlich ab 12 Jahren, wir denken aber, dass das etwas zu niedrig angesetzt ist)

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