Details

ISBN/EAN: 978-3-8270-1301-9
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
128 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 21 x 13 cm

Hersteller:
Piper Verlag GmbH
info@piper.de
Georgenstraße 4
DE 80799 München


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Beschreibung

Mit ihrer klaren Sprache zieht Kerstin Preiwuß Lyrik den Leser in den Bann. Die Innigkeit und hohe Musikalität der Zeilen, das Bestreben, auch im Detail auf das ganze, oftmals als brüchig empfundene Dasein zu verweisen, macht die Gedichte durchlässig und bei aller Rätselhaftigkeit schön. Ihre Verse gehen ineinander über und stehen doch einzeln für sich, sie loten den Raum aus, in dem wir leben. Stets bleiben sie der Welt zugewandt, halten inne und verbinden Zustand und Episode zu einer großen Atem holenden Erzählung. 'Selten so einen Frühling erlebt. Im April immer noch null Grad. Der Ostwind fegt vom Ural bis zu den Mittelgebirgen. Krähen brechen ihren Nestbau ab. Zugvögel treibt es zurück. Alles ist durchsichtig weil Laub fehlt. Das ist wie Leben unter dem Röntgengerät'

Über Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß, geboren 1980 in Lübz (Mecklenburg), lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband 'Nachricht von neuen Sternen'. 2008 erhielt sie das Hermann-Lenz-Stipendium. 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband 'Rede', der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen wurde. Zuletzt erhielt sie den Mondseer Lyrikpreis und im September 2018 den Eichendorff-Literaturpreis. Im Berlin Verlag erschienen ihr vielbeachtetes Romandebüt 'Restwärme' (2014), der Lyrikband 'Gespür für Licht' (2016) sowie ihren zweiter Roman 'Nach Onkalo' (2017), der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. 

Schlagzeile

'Selten so einen Frühling erlebt'

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