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ISBN/EAN: 978-3-498-06158-6
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
21.05.2016
21.05.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
254 S.
254 S.
Format (T/L/B):
2.1 x 21 x 13.2 cm
2.1 x 21 x 13.2 cm
Hersteller:
Rowohlt Verlag GmbH
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produktsicherheit@rowohlt.de
Kirchenallee 19
DE 20099 Hamburg
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Beschreibung
Böses Denken - Eine provokante philosophische Untersuchung über die Verbindung von Denken und Moral Die renommierte Philosophin Bettina Stangneth, bekannt für ihr aufsehenerregendes Buch über Adolf Eichmann (Eichmann vor Jerusalem), stellt in Böses Denken eine unbequeme Frage: Haben wir wirklich das Recht zu jedem Gedanken oder braucht auch das Denken eine Ethik? Seit dem 18. Jahrhundert fordern Philosophen dazu auf, alles zu hinterfragen, eigene Überzeugungen zu entwickeln und konsequent danach zu handeln. Die Hoffnung: Wer denkt, mordet nicht. Doch das 20. Jahrhundert brachte den organisierten Massenmord und die Tat der denkenden Mörder. Auch Selbstmordattentäter sind alles andere als gedankenlos und töten dennoch. In diesem elegant geschriebenen Essay erweitert Stangneth klassische Konzepte des Bösen. Denn wer es bekämpfen will, muss es zunächst erkennen. Es kommt längst nicht mehr nur als dummer Barbar oder gedankenloser Bürokrat daher, sondern mit verführerisch schlüssigen Argumenten. Böses Denken ist eine fesselnde philosophische Untersuchung über die Verbindung von Denken und Moral - und darüber, dass für uns Menschen nichts jenseits von Gut und Böse liegt. Noch nicht einmal das Denken.
Über Bettina Stangneth
Bettina Stangneth ist unabhängige Philosophin aus Überzeugung. Sie studierte Philosophie in Hamburg, schrieb ihre Doktorarbeit über Immanuel Kant, forschte über Judenfeindlichkeit von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus, veröffentlichte vergessene philosophische Werke und widmet sich seither dem dialogischen Denken mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen. 2020 erschien ihr Buch Sexkultur, es folgten Überforderung. Putin und die Deutschen 2023 sowie Club der Dilettanten. Warum niemand Bücher wirklich versteht, aber trotzdem jeder beim Lesen lernt (2025). Ihre Bücher wurden vielfach übersetzt und ausgezeichnet, zuletzt im August 2022 mit dem Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis.