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ISBN/EAN: 978-3-451-02497-9
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2025
1. Auflage 2025
Erschienen am:
10.06.2025
10.06.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
240 S.
240 S.
Format (T/L/B):
2 x 22 x 14 cm
2 x 22 x 14 cm
Hersteller:
Herder Verlag GmbH
kundenservice@herder.de
Hermann-Herder-Str. 4
DE 79104 Freiburg
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Beschreibung
Seit geraumer Zeit wird die Frage, ob es eine autonome Moral geben könne, im Raum der katholischen Kirche scharf diskutiert. Magnus Striet formuliert dies nun radikal aus: Ob man dies wolle oder nicht, selbst urteilen zu müssen und damit Autonomie zu praktizieren sei ohnehin unausweichlich. Alle moralischen Normen und Prinzipien, ebenso die Vorstellungen eines guten Lebens drückten das aus, was sich in einer bestimmten historischen Situation durchgesetzt habe. Was aber gelten solle, sei damit als Frage noch lange nicht obsolet. Und was ist mit den religiösen Quellen, die Menschen dazu stimulieren, sich in einer ethisch bestimmten Weise moralisch zu positionieren? Auch diese sind, so die These, durch das Nadelöhr autonomer Geltungsreflexion geschoben worden. Ein Zirkel - dem aber ein Gott entsprechen könnte.
Über Magnus Striet
Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.