Vielleicht ein wenig autobiografisch

Wie muss man sich den Alltag vorstellen, wenn man in den späteren Siebzigern irgendwo in Kentucky lebt, mit einer unübersichtlichen Anzahl von Geschwistern, der Vater katholischer Dozent ist (was im direkten Zusammenhang zur Kinderschar steht), die Mutter eher duldsam daherkommt, nie Geld da ist, wirklich nie, und man unbedingt Ballett tanzen möchte?
Wenn man dazu noch zehn Jahre alt ist, und der beste Freund den man hat, ist der Geist von Chopin, der tief in eben diesen Alltag eingreift und starrköpfig darauf besteht, kein Geist zu sein? Ich habe dieses Buch geliebt. Und Marie. Und Chopin ... auch. Aber nur ein bisschen. 
(Die Autorin war selber Tänzerin und man merkt, dass sie weiß, wovon sie erzählt).


Bibliographie