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Es wurden keine Artikel zu Ihren Suchkriterien gefunden.Der Fährmann
Justin Cronins "Der Übergang" habe ich geliebt! Und sehr lange auf etwas neues gewartet von ihm, hier ist es. Nicht ganz so apokalyptisch, düster, dicht oder gnadenlos, keine Revolution des Genres, aber ein toller Einstieg in ein Gedankenspiel, das es auf den zweiten Blick sehr in sich hat. Vordergründig geht es um eine Gesellschaft, in der es kein Unglück mehr gibt, Kinder erst mit 16 in die Familie kommen, Ehen "Vertrag" heißen und eine Laufzeit haben, nach der sie nicht unbedingt verlängert werden müssen. Allen geht es gut - es sei denn, sie träumen, denn das ist eigentlich nicht vorgesehen. Dabei geht es nicht um die Inhalte, sondern alleine um die Tatsache. Erst ganz am Schluss löst sich das auf - mit einem Paukenschlag.
Dennoch leben auch hier die Menschen nicht ewig. Sie kennen aber den Zeitraum ihres Endes und begeben sich dann zur Fähre....
Der Fährmann ist ein kluges Buch, ein leises zuerst, wie gesagt ein sehr sehr guter Einstieg in diese Art Literatur, es ist fast ein Thriller, eine Dystopie, eine Liebesgeschichte, eine Vater-Sohn-Geschichte - große Empfehlung.