UNSER SHUTDOWN

29.11.2020

Heute Nachmittag wird der Buchhandlungspreis vergeben, und wir dürfen mit dabei sein. Das ist schön, besonders schön für mich ist, dass wir nicht hinreisen müssen. Die Preisverleihung findet online im stream statt, man kann also gemütlich auf dem eigenen Sofa sitzen - und ist kein bisschen weniger aufgeregt. Das Allerbeste an dieser Weise der Verleihung ist aber, dass alle mit dabei sein können. Nicht nur wir Buchhandlungen, sondern eben auch alle Kundinnen und Kunden, und das ist wirklich ein wunderschöner Mehrwert.

Die ersten Wochen des Lockdown light sind vorbei, und wie nicht anders zu erwarten, sind die Zahlen nicht nennenswert gesunken. Das liegt natürlich daran, dass sich Maßnahmen erst zeitversetzt abbilden, aber auch daran, dass nach meinem Dafürhalten der Glaube an Eigenverantwortung und Vernunft, und noch schwieriger, an Solidarität, hart an magisches Denken grenzt und kein guter Ratgeber ist für politische Entscheidungen. Appelle nutzen überhaupt nichts, wer Teenager im Haus hat, weiß was ich meine. (nur dass Teenager keine pandemische Seuche auslösen, wenn sie ihre Zimmer nicht aufräumen. Obwohl...ein anderes Thema, bei dem sich Jan Weiler sicher weit besser auskennt als ich). Die Bilder aus den Innenstädten am ersten Adventssamstag sind unfassbar - und Kommunen, die auch noch Anreize setzen mit kostenfreiem Parken oder ÖPNV sind nicht nur kurzsichtig, sondern fahrlässig in meinen Augen, meine eigene private Meinung, die ich aber gern wiederhole. 

Dagegen in Mössingen, in unserem Laden die reinste Freude.
Wir haben zum Glück unseren Zugangszähler, der zwar ab und zu zählt wie er möchte, weil bei Kälte die Linsen beschlagen, aber er ist eine sehr große Hilfe bei der Steuerung der Kundenanzahl im Laden. Wir dürfen 7 bis 8 Personen einlassen, haben den Zugang aber auf 5 begrenzt und schaffen uns damit einen kleinen Puffer, wenn jemand mit Kind oder mit Partner*in kommen möchte. Die erlaubte Obergrenze ist uns aber nach den Erfahrungen der letzten Wochen, zu hoch.
Wir können den Laden einfach nicht größer zaubern. Daher noch einmal die Bitte: holen Sie die Bücher doch einfach draußen ab. Dann müssen sie nicht warten, nur um Bücher zu holen, und sie können entweder bequem mit Rechnung bezahlen, oder doch kurz hereinkommen, wenn zufällig wenig los ist. Wenn es klappt, werden wir draußen eine Bezahlstation haben (ich tüftele noch), dann ist auch das kein Problem mehr. 
Außerdem sind die großen Aufkleber am Schaufenster mit den Hinweisen auf Telefonnummer und Lieferungen verschwunden, aber nur, damit Sie besser hereinschauen können und damit wir besser sehen können, wie viele von Ihnen draußen in der Kälte stehen. Wir kommen dann gerne auch draußen auf Sie zu. 
Natürlich liefern wir auch weiterhin!

Bundesweit gibt es die Bitte um eine Reduzierung der Aktivitäten um Weihnachten herum, mehr HomeOffice, mehr Betriebsferien etc., damit die Weihnachtsbesuche möglich sind und Kundenströme erst nach einer Karenzzeit wieder stattfinden. Wir halten das für sinnvoll und denken daher darüber nach, in den Tagen zu schließen. Wir wollten ohnehin eine Woche Pause für alle Mitarbeiterinnen haben, nach diesem Wahnsinnsjahr - nun überlegen wir, wie wir unseren Wunsch vernünftig umsetzen können. Rechnen Sie also mit Schließzeiten im ungewohnten Umfang, wir informieren Sie rechtzeitig.

So weit für heute, jetzt bin wieder restlos nervös wegen heute Nachmittag... bis bald!

01.11.2020
Anfang November, es sind Herbstferien, und anders als nach den Sommerferien gehen morgen zwar die Kinder wieder zur Schule, aber viele Menschen nicht zur Arbeit, weil ihre Arbeitsstätten wieder in den Shutdown müssen. Auch wir sind ein wenig betroffen, wir müssen wieder sehr genau nach der Anzahl der Kund*innen schauen, wir haben aber einen Zugangszähler erworben, den wir in den kommenden Tagen für Sie installieren. Anhand eines Lichts sehen Sie sofort, ob Sie in den Laden können oder nicht - bevor das System steht, bitten wir wieder darum, immer eins unserer hellgrünen Körbchen mit hinein zu nehmen.

Wir haben schon vor ein paar Wochen noch einmal umgebaut, vor allem um das Provisorische der vorigen Maßnahmen endlich handfest zu machen. Wir sortieren uns noch, auch im Hinblick auf die Weihnachtsbücher, die in den kommenden Tagen in die Auslagen wandern werden, unsere Sachbuchabteilung zum Beispiel ist noch nicht wieder in Themenfelder gegliedert, das holen wir demnächst nach.

Wir sind vorbereitet darauf, dass Sie uns vermehrt anrufen, dass Sie gerne wieder draußen abholen möchten und dass Sie sich Lieferungen wünschen. All das machen wir für Sie genauso wieder möglich wie im Frühjahr - keine Sorge.

Wir haben einen Wunschzettel machen lassen, der für uns die Abläufe erleichtern wird: füllen Sie ihn bequem zuhause aus, geben Sie ihn bei uns ab und wir können dann alle Bestellungen für sie vorbereiten und als Geschenk einpacken. Wenn alles fertig ist, rufen wir an und Sie kommen zum Abholen einfach schnell in den Laden. Auf diese Weise müssen Sie nicht nach dem Einkauf noch warten, bis alles eingepackt ist.

Wir sehen den kommenden Wochen gelassen entgegen. 
Bleiben Sie im Zweifelsfall einfach zuhause im Warmen und rufen uns an oder bestellen über unseren webshop, denn selbst eine gewöhnliche Erkältung will man in diesem Herbst ja nicht unbedingt haben.

12,06,2020
Mitte Juni, es sind Pfingstferien, und anders als bei den Osterferien sind es tatsächlich Ferien, denn sie enden mit dem Wiederbeginn der Schulen. Zum Teil jedenfalls. Sie bringen aber auch sonst einige neue Lockerungen mit sich, die beste und gangbarste ist die Reduzierung der Flächenbegrenzungen auf 10qm pro Kund*in. 
Wir dürfen also nun bis zu 6 Personen im Laden stöbern haben, wenn wir zu zweit arbeiten, das bringt eine sehr sehr große Erleichterung mit sich.
Trotzdem bleibt unser Laden klein, und wir bitten sehr um gegenseitige Rücksichtnahme, damit die Abstände gewahrt bleiben können.
Sehr gut lassen sich die neuen Öffnungszeiten an - das entlastet uns im Hintergrund sehr. Wir haben so am Morgen eine Stunde für Lagebesprechungen und für diverse Tätigkeiten und vor allem für die immer noch sehr aufwendige Verwaltung. Und: für die neuen Einkäufe!
Die Sommerreise der Verlagsvertreter*innen hat begonnen, und so sitzen wir nun stundenlang vor Katalogen, lesen vorab Manuskripte, studieren Veröffentlichungszeiträume und überlegen uns, in welchen Mengen wir in diesem Jahr die neuen Bestseller einkaufen sollen, und ob wir all die Kleinode genauso sichtbar machen können für Sie wie in den Jahren davor. Was ich nach zwei Wochen schon sagen kann: freuen Sie sich auf einen richtig guten Leseherbst, das wird ein echtes Fest sein. 
Wir werden in unseren Newslettern laufend Neuerscheinungen ankündigen, die Sie dann gleich vorbestellen können wenn Sie schon sicher wissen, dass Sie z.B. den neuen Kluftinger gerne lesen wollen, das schafft für uns ein klein wenig mehr Planungsicherheit. Anders als in anderen Jahren werden wir also offensiv auf Titel hinweisen, die noch gar nicht erschienen sind. 
So langsam biegen wir also in den Sommer ein - mit Ihnen allen zusammen. (Übrigens tüfteln wir an einem Veranstaltungsformat, wenn alles klappt können wir uns noch vor dem Herbst wiedersehen).

26.05.2020
Seit einer Woche etwa sind wieder deutlich mehr Menschen unterwegs, und ich glaube, es handelt sich um frühe Buchjägerinnen und -jäger, denn sie stehen seit Mittwoch (was war denn da?) schon um 10 vor unserer Tür. Ein paar Stunden lang hielten wir es für ein sonderbares Phänomen, aber es blieb so. Wir haben also nach längerer Debatte entschieden, unsere Türe wieder ganz zu öffnen, und zwar Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, und Samstag (neu und anders!) von 10 bis 14 Uhr. 
Wir dürfen immer noch nur 2 Personen zugleich einlassen, können aber teilweise auf 3 Personen ausdehnen, wenn eine von uns den Laden entweder Richtung Nebenraum oder Rochtung Gehweg verlassen hat, wir entscheiden die Erweiterung der Personenzahl so wie es möglich ist.
Damit neue Wartende sehen können, ob ein Platz im Laden frei ist. haben wir grüne Einkaufskörbe besorgt, bitte achten Sie darauf, einen mit in den Laden zu nehmen, damit das System funktioniert.
Außer montags sind wir ab 9 Uhr im Laden, Sie haben also immer noch die Gelegenheit, bei besonderem Bedarf außerhalb der Türöffnungszeiten zu uns zu kommen. 
Was gibt es sonst Neues? Wir freuen uns, dass die Schulbuchsaison gestartet ist, wir lesen fleißig die neuen Programme der Verlage, wir kaufen schon das Herbst- und Weihnachtsprogramm ein und wir sind guter Dinge, die kommenden Wochen auch mit den Zugangsbeschränkungen irgendwie gedeichselt zu bekommen. 
Bevor ich es vergesse: Reisen. Urlaube. Wir haben ein sehr tolles Paket an Reiseliteratur für Ziele in Deutschland eingekauft, wir haben das Wanderbuch "Hin und Weg" für Sie besorgt, und wir haben natürlich nach wie vor Rad-, Wanderkarten aus allen Gegenden in der Nähe da. Gartenbücher haben wir auch, ebenso welche über Bevorratung, Einkochen, Erntelagerung und natürlich für allerhand DIY-Projekte. 
In Planung sind kleinere Veranstaltungen - digital nach wie vor! - wir halten Sie auf dem Laufenden.

05.05.2020

Nach wie vor haben wir eine Situation.
Eine, die an vielen Stellen irrational wirkt, skurril vielleicht, vor allem aber birgt sie ein logisches Dilemma: wir haben um uns das selbe Virus, aber in keiner Weise vergleichbare Lagen wie in Italien, New York, Belgien, Schweden oder Frankreich. Das logische Dilemma ist: wir haben womöglich sehr früh und sehr gut reagiert, damit es nicht so weit kommt, und weil es nicht so gekommen ist, wirken unsere Maßnahmen nun völlig überzogen. 
Im Laden immer wieder Auswirkungen solcher Temperaturen, immer wieder Menschen, die nicht verstehen wollen, dass wir uns diese Maßnahmen nicht ausgedacht haben, dass wir ihnen nicht folgen, weil wir dumme Schafe sind, sondern weil wir uns halten wollen an die Vorgaben, weil Vorsicht schon immer die Mutter der Porzellankiste war, und weil uns dieses Porzellan = Gesundheit unserer Kund*innen und des Teams nach wie vor am Wichtigsten ist. 
Wichtiger als unsere Umsätze, wichtiger als Öffnungszeiten.

Wir haben im Augenblick "nur" von 15 bis 18 Uhr die Türe geöffnet, ähnlich wie in der Arztpraxis vergeben wir aber außerhalb dieser Zeiträume immer auch Termine an Menschen, die Zeit brauchen zum Stöbern oder aus gesundheitlichen Gründen nicht unter vielen anderen Menschen sein möchten.

Warum machen wir das so?
Wir sind von spätestens 9 Uhr an da, und zwar für Sie. Wir packen aus, packen um, beschriften, machen zum Liefern fertig, bearbeiten Ihre Mails, sind mit Ihnen am Telefon. 
Wir arbeiten an den Vormittagen zu dritt, damit wir alles wegschaffen können, um am Nachmittag voll für Sie da sein zu können, wenn Sie gerne in den Laden kommen möchten.

Ja, es macht mir sehr wenig Freude, Menschen aus dem Laden weghalten zu müssen, weil wir insgesamt nur 4 Personen sein dürfen. Ja, ich bin da dünnhäutig und angespannt, weil ich vernünftige Dinge nicht verhandeln will, uneinsichtige Regelungen dennoch einhalte und bei all dem immer überlegen muss: schadet uns das jetzt wirtschaftlich?
Ich habe zuhause drei Kinder, für die ich verantwortlich bin. Ich bin Vorbild und Ernährerin, Versorgerin und Ansprechperson. Wir sind fünf Personen im Team. Wir haben mehrere tausend Kund*innen. Wessen Interessen soll ich nun gegen andere Interessen abwägen? Die meiner Kinder an einer gesunden und einsatzfähigen Mutter? Die der Mitabeiterinnen nach Lohn und Brot? Die der Kund*innen nach unlimitiertem Stöbern (was ich vollständig verstehen kann, dafür sind wir ja vor zwei Jahren angetreten!).

Kaum haben sich kleine Gangbarkeiten gefunden, ändern sich die Verordnungen. Ändern sich die Meinungen der Politiker*innen, die Einschätzungen des RKI, werden private anekdotenhafte Wahrnehmugen relevanter. Ist all das so nun wirklich so gefährlich wie man zunächst dachte?
Wir werden es in einem Jahr sehen. 
So lange möchte ich gerne so unbeschadet wie nur irgend möglich durch diese Phase kommen, für uns heißt das daher: wir wollen flexibel bleiben und wägen weiterhin vermeintliche Wirtschaftlichkeit zugunsten des Schutzes ab. Auch wenn das bedeutet, dass wir weiterhin aufgrund unserer Ladengröße nur 2 Kund*innen zugleich einlassen dürfen: Sie liegen uns ganz besonders am Herzen und darum halten wir uns an die Regeln. 
Wir werden aus denselben Gründen nicht den ganzen Tag öffnen, denn weit mehr als die Hälfte von Ihnen nutzt weiterhin unsere Abholstation, schreibt uns Mails, bestellt über den webshop und freut sich über unsere telefonische Beratung in aller Ruhe am Vormittag. 
Wir versuchen, allen gerecht zu werden und halten unsere momentane Vorgehenweise für den besten Kompromiss aus allem. DANKE, dass Sie das so wunderbar mittragen!

20.04., sehr persönlich meine Gedanken heute
Der erste Tag der sogenannten Lockerungen, ich nenne sie ganz bewusst an dieser Stelle - und daher auch in der Überschrift der Vermerk, dass es meine persönlichen Gedanken sind, ich nenne sie heute also vor allem "Lock(er)ungen". Kurz war ich in der Stadt um ein Kabel zu holen für unser ec-Gerät, und draußen viele viele Menschen. Kurz war ich zu Hause um die Mittagszeit: draußen viele viele Menschen. Im Radio Reportagen aus den Innenstädten, immer derselbe Tenor: "endlich" dürfe man wieder, endlich sei dies wieder möglich, endlich jenes. 
Ich stehe am Rand und staune. Vier Wochen? Meinetwegen fünf ohne Latte Macchiato und man feiert die Wiedereröffnung der Innenstädte als sei Atlantis wieder aufgetaucht? 
Ich staune nicht nur, ich bin tatsächlich entsetzt. Und tief besorgt. Die Lage der Erkrankungszahlen, die Statistiken, die magische Reproduktionszahl: sie liegt überraschend niedrig am Tag der Entscheidung zur Lockerung der Beschränkungen, und niemand kommt auf die Idee, es könne sich um den Meldeverzug handeln, den wir jedes Wochenende haben, nur dass dieses Wochenende doppelt so lang war wegen der Feiertage? Heute liegen wir schon wieder bei 0,8 und ich wette mein letztes Taschenbuch, wir sind in einer Woche bei über 1 und dann erleben wir das, was niemand wollte: dann erleben wir den richtigen Shutdown und das was bisher gewesen ist, war pillepalle. 
Warum ist es so schwer zu verstehen, dass wir diese guten Zahlen, die gute Situation, die so glimpflichen Verläufe nicht einer arkanen Kraft zu verdanken haben, sondern genau den Maßnahmen, die wir gerade lockern?

Wie kann man die Idee haben, Maßnahmen aufgrund ihrer Wirksamkeit wegzulassen?

Und hier nun kommen wir als Buchladen ins Spiel: wir sind Protagonisten auf dieser Bühne des Marktes, der Wiedereröffnungen, der wieder gewonnenen Freiheiten - und ich fühle mich nicht wohl dabei. Ganz und gar nicht. 
Darum haben wir nur drei Stunden am Tag geöffnet überhaupt, und die Tendenz heute war eindeutig: ich bewältige das nicht gut. Das Wissen um die Vorgänge da draußen macht es mir schwer, die Ladentür zu öffnen. Es ist, als wäre durch die Ladenöffnungen ein Signal gesendet worden, als wären wir über den Berg, und ich fühle mich heute sehr unwohl, Teil dieses Signales sein. 

Ja, wir mögen unsere Kunden, wir schätzen sie und wir vermissen sie auch. Aber nicht so sehr, dass ich sie in Gefahr bringen will, indem sie wegen eines Buches aus dem Haus müssen. Und darum bin ich erleichtert und glücklich darüber, dass die weitaus meisten weiterhin unsere Abholstation nutzen möchten und weiterhin gerne am Telefon mit uns reden. 
Bleiben Sie bitte alle ganz vorsichtig, denn das Virus kann leider sehr viel besser Mathe als wir alle zusammen und wird sich rasend schnell wieder ausbreiten, wenn wir jetzt sorglos werden. Ich möchte tatsächlich keinen Hausarrest haben, auch keinen mit vielen vielen Büchern. (Pia Ziefle)

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Was sich nicht ändern wird ab Montag:

  • wir behalten unsere Abholstation vor der Türe.
  • wir sind telefonisch von 9 bis 18 Uhr erreichbar, Samstag von 9 bis 13 Uhr.
  • wir sind rund um die Uhr im Shop erreichbar auf dieser Seite.
  • wir liefern weiterhin alles zu Ihnen nach Hause
  • wir verschicken Ihre Buchpakete

Was sich ändern wird ab Montag:

  • wir öffnen zunächst von 15 bis 18 Uhr das Geschäft, Samstag von 11 bis 13 Uhr (die Abholstation ist ab 9 Uhr zugänglich!)
  • wir können Zutritt zum Laden nur mit Maske gewähren
  • wir halten den Abstand von 1.5 m zu Ihnen ein
  • wir können 1 bis 2 Kundinnen und Kunden zugleich im Laden möglich machen
  • je nach Wartesituation vor der Tür bitten wir um zügigen Einkauf
  • wir bitten um bargeldlose Bezahlung soweit irgend möglich

18.April, später Abend
Wir haben gestern damit begonnen, unseren Laden vollkommen umzubauen. Maßgeblich für unsere Überlegungen waren unsere eigenen Laufwege bei der Arbeit und die Laufwege der Kunden. Unsere lassen sich analysieren und dann neu justieren, indem wir Arbeitsstationen an andere Stellen im Laden bauen, die Laufwege der Kunden lassen sich begrenzter steuern, aber durch Möbel und Markierungen auf dem Boden lenken. 
Ergebnis: wir haben die Kasse an eine ganz andere, völlig neue Stelle gebaut, sämtliche Leitungen neu verlegt und währenddessen mehr als einmal gebetet, dass das Netzwerk nicht zusammenbricht, denn alles natürlich bei laufendem Betrieb. Es ist alles gut gegangen, ich war sehr froh, als ich das letzte Kabel (wieder) eingesteckt habe. Wussten Sie, wieviele Kabel an einem solchen Kassensystem hängen? Mit Bondrucker, Preisanzeige, ec-Gerät, Scanner, Kassenschublade die sich öffnen muss etc? Ich habe das 2018 schon einmal verkabelt, aber alles vergessen gehabt. 
Wir haben unseren bisherigen Eingang beibehalten, von diesem aus kann man direkt auf die neue Kasse zusteuern, oder man biegt in die Laden ab und ist dort ganz für sich. Sachbuch, Belletristik und Hörbücher sind an den gewohnten Orten, Ratgeber, Kochbuch, Gartenbücher, Weisheiten, Lyrik und Papeterie ist umgezogen. Das gesamte Kinderbuch übrigens auch!
Wir haben einen neuen Auspackbereicht gewonnen und kommen - gemäß dem Postulat der Evolutionsbereitschaft (die wir erfunden haben) - unserem geheimen Ziel immer näher: wir werden vielleicht doch noch einen neuen Raum dazu bekommen und dann sowieso und für immer mehr Fläche haben. Das wäre das Beste von allem. (Pia Ziefle)

16.April
Nach den Beschlüssen vom 15.4.2020 dürfen wir ab Montag, den 20.04.2020 wieder öffnen für Sie - aber unter allerstrengsten Hygieneauflagen. Wir müssen die Kundenanzahl beschränken auf 1 Mensch pro 10 qm freier Fläche... das wird eine Herausforderung. Rechnen Sie also damit, dass Sie nicht so bald wie gewohnt zum Stöbern kommen können. Wir haben nach wie vor eine Person mehr für Ihre Anrufe und wir freuen uns sehr über jede Bestellung, die über unseren Shop kommt. Alles andere wird. (Pia Ziefle)

13.April
Die Ostertage sind fast vorbei und ich merke, wie ich dies als Markierung hatte - "bis Ostern" ist dies und das zu erledigen, "nach Ostern" sehen wir weiter... und nun ist dieses "nach Ostern" und nichts ist anders, es war ja auch irrational und wider besseren Wissens eine Ziellinie, gewissermaßen. Man muss sich die Wegstrecke ja einteilen und wie teilt man sich etwas ein, dessen Ausmaß man nicht kennt?
Den Osterabend im Laden verbringen beruhigt, es sind so viele Internetbestellungen eingegangen, das kann ich am Rechner zuhause sehen, nur bearbeiten kann ich sie nicht, weswegen ich abends noch in den Laden gefahren bin und nun ist es wie eine kleine Brücke aus der Woche davor in das was kommt: die Anfragen beantworten, Bücher zusammensammeln und andere bestellen - auch wenn die Abläufe wegen diverser Umstellungen noch ungewohnt sind, bieten sie doch schon eine gewisse Vertrautheit. 
Die ist nötig, denn meine Sorgen bezüglich der Öffnungen werden nicht kleiner. Wie machen wir das denn, wenn wir wieder Kund*innen im Laden haben dürfen, wo unser Laden mit den neuen Abstandsregeln gefühlt nur Platz hat für Bücher+Kunden oder Kunden+uns oder uns+Bücher. Wir denken nach über spezielle Zeiten am Tag, die wir öffnen, oder Umstellen der Möbel, oder oder - das wird spannend werden und ohne genaue Ansagen zu den Bedingungen müssten wir uns den Kopf ja noch gar nicht zerbrechen, aber so bin ich nicht, ich muss was zu denken haben, weil mir das das Gefühl gibt, ich könnte etwas bewirken oder wenigstens gedanklich in den Griff bekommen. (Pia Ziefle)

07.April
Wir sind in Woche 3 (es fühlt sich an wie Monate) unseres shutdown - und wir sind tief berührt nach wie vor von der Solidarität, die uns ausgesprochen handfest und fröhlich entgegengebracht wird, und wir sind fröhlich und handfest und optimistisch und unverwüstlich zurück. Wir wissen um die Verschiebungen da draußen, wo Staatschefs in Kliniken sind und man ihm bei aller politischer Abgeneigtheit nichts anderes wünscht, als schnell wieder gesund zu werden. Wir hören von Kunden, die erkrankt sind, manche schwer, und wir erfahren von vielen in Quarantäne und manches Telefonat biegt ab in ein Gespräch mit viel Zuhören und da-Sein und das ist auch, was wir tun: wir sind da und hören zu und sind mehr als nur die Lieferantinnen der bestellten Ware - denn das stimmt ja fast immer gar nicht, weil unser Herr S. unsere Lieferungen ausfährt und unser hoffentlich bald wieder von seiner Erkältung genesener Herr G. 
Seit wir umgestellt haben auf Versand erfahren wir erst, wie viele Menschen nicht mehr in Mössingen leben, aber ihre Eltern hier und in der näheren Umgebung haben, und sich wünschen, dass wir für sie ein Geschenk zusammenstellen und zusenden, so als wäre es mehr von Herzen, wenn das Buch "von hier" kommt mit der Post statt "von dort" wo das betreffende Kind lebt.

Nach wie vor machen wir alles möglich, und wir sind sehr sehr sehr überwältigt von allem.
Danke. Ganz ganz großen Dank an alle. 

27.März
Um Mitternacht haben die USA Chinas Zahlen überholt, man wacht auf mit einem gemischten Gefühl. Ging es die letzten Tage darum, Nachrichten zu hören und daraus anstehende Entscheidungen vorauszuahnen, sind wir jetzt in unserem Arbeitsalltag schon fast wieder auf Schiene. Und das führt gelegentlich zu einem viel mulmigeren Gefühl als noch vor vier Wochen. Was wird denn jetzt noch kommen, was kann überhaupt noch kommen? Und wie geht das weiter für alle?
Seit Mittwoch sind die Hilfsanträge freigeschaltet, die das Land und der Bund für uns bereithält, wir haben uns dagegen entschieden, Gelder zu beantragen. Warum? Weil wir noch gut dastehen, wir haben gute Verkäufe, wir haben die allerbesten Kund*innen der Welt, ich wiederhole mich. 
Ja, es wird uns das Ostergeschenkemitnahmegeschäft wegbrechen, wir werden mit Sicherheit weniger Umsatz haben als geplant, aber wir werden - Stand heute - mit einem blauen Auge davonkommen diesen Monat, daher auch keine Reduzierung der Stunden oder gar Kurzarbeit. 
Wir sind vor zwei Jahren mit nichts gestartet, wir werden das wieder tun, wenn es sein muss.

26.März - es tun sich Abgründe auf
"Verlagam Abgrund", so titelt die ZEIT, und bringt drei Verlage als Beispiel, die verschieden reagieren auf die neuen Zeiten. Für alle ist der Große Versender weggebrochen als Distributor, und der geschlossene stationäre Handel kann nichts davon auffangen. Keine Reisebuchhandlung, kein Flughafenstore, keine Bahnkunden mit raschem Lektürewunsch. SIe alle sind vom Markt verschwunden, aber was das bedeutet für ein Haus mit einem Programm, für Autorinnen und Autoren, den Vertrieb und die Presse... und all das auf unabsehbare Zeit: wer weiß was wir anbieten können im Herbst überhaupt. 
Wir sind aber unverwüstlich, auch da wiederhole ich mich, Sie alle mit uns. Wir fahren immer noch munter Lieferungen aus, wir lernen Gegenden kennen in der Stadt... wir erfahren eine so unglaubliche Resonanz und immer wieder die Dankbarkeit dafür, dass wir das durchziehen. 
Wir bleiben, versprochen!
Und nein, das sonderbare Halskratzen und meine leicht verrauchte Stimme am Telefon: das ist mein langjähriger Begleiter, der Pollenkrams in jedem Frühling, das auch noch, das ist ja auch noch alles am Start.

25.März - Frühjahrsputz
Im Laden läuft alles gut, wir sind am räumen und putzen und telefonieren und sortieren und stellen immer wieder fest, wie sehr wir umdenken müssen beim Anordnen der Bücher, beispielsweise brauchen wir unsere Pappbilderbücher nicht mehr in Türmen und Schütten, sondern nach Themen sortiert und dann nach Verlagen in einem Regal, damit wir sie rasch finden, wenn jemand danach fragt am Telefon. Oder am Fenster. 
Wir haben einen langen Packtisch gebaut mit richtigen kleinen Stationen und wenn wir morgens die Bestellungen verpacken und Leseproben dazuverstecken und Kataloge, dann fühlen sich die Handgriffe an wie bei McDonalds - überhaupt das ganze Procedere fast wie beim Großen Versender.
Unser Großhändler wird seine Touren noch weiter zusammenstreichen, so wenig Masse gibt es zu transportieren, viele Verlage haben ihre Produktionen verschoben. Daher ist es immer besonders schön wenn eine Bestellung hereinkommt und wir festestellen dürfen "wir haben es da!" weil es zeigt, dass wir im Feburar richtig gedacht hatten, als wir einkaufen waren für den Laden. Es sind die kleinen Dinge.

24.März - Wir liefern, und wie
Seit Samstag sind die Bestellungen aufgelaufen, unser Großhändler hat Montag wie angekündigt nicht geliefert, wir stehen also am Dienstag um 8 Uhr in der Warenmenge von drei Tagen. Samstag, Sonntag und Montag - und die hat es in sich. Wie sich am Abend rausstellen wird, habe ich einiges durcheinander gebracht, da sind falsche Bücher zu richtigen Menschen und richtige Rechnungen zu verkehrten Lieferungen geraten: es war enorm viel und ich bitte um Nachsicht, all diese Prozesse vor, hinter und mitten in den Kulissen verlangen mir extrem viel ab. All das Abholen und Geliefert-bekommen ist ja das eine - die Verbuchung der Rechnungen das ganz andere. Kassenabschlüsse gibt es ja nicht mehr, wir schreiben nur Rechnungen und die Zahlungseingänge müssen erfasst und verbucht werden, eine ganz andere Arbeit an den an Arbeit ohnehin nicht armen Abenden. Hatte ich bisher schon wenig Zeit für netflix, ist es jetzt noch weniger, aber so what. 
Was anzumerken ist: UNSER BUCHLADEN hat das weltbeste Team und die weltbesten Kundinnen und Kunden!
Eintausend mal Danke für all die Hilfe, die Überstunden, die Flexibiltät, die extrem hohe Bereitschaft, sich einfach einzulassen auf das Neue, abermals auf den Irrsinn unsicherer Zeiten. Und wie schon 2018, als ich sagte: ich mache das - Danke für das Vertrauen, das Ihr mir entgegen bringt, dass wir das schaukeln werden. 
Werden wir. 
Und es geht ja nicht um Geld, nicht um Umsatz, nicht um meinen Sportwagen vor der Tür. Es geht uns immer darum, für die Leute da zu sein, für unsere Kundinnen und Kunden. Die uns als Anlaufstelle suchen, die uns unglaublichen support geben, die unbedingt wollen, dass wir das überstehen.
Aber Dank gilt auch den Verlagen. Die uns Zahlungsziele verlängern, jedem von uns, nicht nur uns als einzigem Buchladen. Die sich Beine ausreißen um das Programm aufrecht zu erhalten, die sich jeden Tag neu überlegen, wie sie für die Autor*innen, die Druckereien, den Vertrieb und alle, die am Buch hängen, da bleiben können. Und eben auch für uns Buchhandlungen. Kleine Gesten sind da ganz groß - Danke für die Papiertüten! Die wir dringend brauchen, damit wir den Kund*innen die Ware gut verpackt vor die Tür stellen können zur Abholung. 
Und neben all dem geht das normale Leben ja weiter, mit den schönen und den traurigen Themen. Und mit den lustigen, den ernsten, den schweren. Einmal mit alles. So hat das wohl jemand bestellt gerade.

21.März - Zuhause bleiben, wir kommen.
Heute der Kunde der anruft und sagt, er wolle Bücher, mit Bildern drin und was mit Kunst, er nennt einen Etat und als er zur Abholstation vor dem Fenster kommt und die schwere Tüte sieht, will er unbesehen alles "Sie kennen mich ja" und fährt frohgemut davon. Mir rutscht das Herz ein wenig tiefer, weil ich denke, war das nicht arg wagemutig - aber was ist schon wagemutig in diesen Tagen. 
Es schneeregnet den ganzen Tag, trotzdem in der ganzen Stadt Jogger, beim Ausliefern kreuzen bestimmt sieben meinen Weg, bei Schneeregen wie gesagt, und ungefährt einem Grad plus. 
Wir liefern und klingeln und suchen Adressen, und eine finde ich nicht - wenn Sie mitlesen: ich werde Sie weiterhin hartnäckig googeln, das wird schon.
Der Kunde ruft wieder an: Wie toll dies sei und jenes, und wie passend und er lese nun erst einmal alles aus der Wundertüte.

Und immer wieder die Anrufe von Menschen die uns sagen, wie wichtig wir sind und wie wesentlich es ist für die Stabilität, dass wir da sind und geblieben sind und den Zugang zu Büchern geben, weil es ein Stück Normalität ist in dieser Situation, wir alle sind ganz still bei den Zahlen aus Italien. 

Ja, wir haben noch unsere Abholstation vor der Tür. das Ordnungsamt hat uns das erlaubt - aber sobald wir ein mulmiges Gefühl dabei haben, wenn Menschen nur wegen uns aus dem Haus gehen, werden wir sie abbauen und konsequent alles liefern. Wer aber zum benachbarten Rewe muss und auf dem Heimweg noch die Tüte mitnimmt, sehen wir das als ungefährlich an.

Dank der nun immer freien Parkplätze vor dem Laden und den Kunden, die vorfahren und bei laufendem Motor kurz rausspringen um die Papiertüte zu holen, fühlt es sich seit heute an wie beim DriveIn. 

20.März
Über all dem was sich draußen zuzuspitzen scheint die Nachricht, dass der Große Versender keine Bücher mehr versendet, bzw. extrem lange Lieferzeiten haben wird. Das ist unsere Chance - und Ihre auch. Suchen Sie sich in Ruhe Ihre Bücher heraus und bestellen Sie sie bei uns, wir sind teils innerhalb von ein paar Stunden bei Ihnen, andernfalls am anderen Tag. Unterstützen Sie uns, unterstützen Sie auch die anderen Geschäfte am Ort, wir brauchen Sie.
Toll: die vielen vielen online-Bestellungen - tausend Dank dafür!
Nicht toll: unser Großhändler stellt die Montagslieferungen ein, aber auch das werden wir schaffen, wir haben bisher alles bewältigt. 
Wir sind und bleiben unverwüstlich optimistisch.

19.März
Das Gefühl der Unwirklichkeit bleibt. Nachrichten überschlagen sich, Kunden stehen vor dem Fenster, wir unterhalten uns mit Händen und Füßen, es ist lustig und fröhlich, und damit vollkommen surreal. Die Zahlen aus Italien sagen uns, dass es richtig dramatisch werden wird, die vielen Leute draußen in den Parks und drinnen in den Baumärkten verursachen mir abwechselnd Kopfschütteln und abgrundtiefe Wut, vor allem diejenigen die sagen "wir haben schon ganz andere Dinge überstanden"  - als ob es nur um einen selbst ginge!
Im Laden geht das Umbauen weiter, wir schaffen große lange Packstraßen und witzeln darüber, dass wir uns bald fühlen wie beim Großen Versender. 

18. März Wir sind da - SIE bitte nicht! 
Unser erster Tag im Shutdown - der Laden geschlossen, um 9:10 die Ladenglocke abgeschaltet, mit komischen Gefühl, weil keiner weiß, für wie lange. Mit Menschen telefoniert, die vor mir standen, auf dem Gehweg vor dem Laden, noch nie habe ich mit jemandem telefoniert, den ich direkt vor mir sehen konnte durch eine Glasscheibe. 
Bücher an die Scheibe gedrückt, damit Leute den Klappentext lesen konnten, immer wieder auf den Mindestabstand hingewiesen. Menschen auseinander zu verweisen fühlt sich seltsam an, mit welchem Recht mache ich das eigentlich, und reicht es, seit drei Wochen alle Nachrichten gelesen zu haben und mit allem, was nun eingetreten ist, richtig gelegen zu haben?

Fazit Tag 1: wir sind immer für Sie da - aber Sie, Sie bleiben bitte ab sofort zuhause, wir liefern Ihnen die Bücher. 
Rufen Sie uns an unter 07473 3792418 oder mailen Sie uns, wir finden für alles eine Lösung.

17. März
Wir warten noch auf genaue Daten, aber auch wir werden unser Ladengeschäft schließen müssen. Dennoch wir sind im Hintergrund immer noch für Sie da.
Solange wir das dürfen, werden wir Ihre Bestellungen ausliefern.

Rufen Sie uns an und lassen Sie sich beraten unter 07473 3792418
oder per mail: mail@buchladen-moessingen.de

oder nutzen Sie direkt hier unseren Shop.

Bücher sind Grundbedarf für die Seele, und trotzdem ist auch für uns das Wichtigste, Sie weitestgehend zu schützen.

Eine Bitte: halten Sie uns die Treue, bestellen Sie online bei uns und nicht drüben beim internationalen Riesen, der finanziert nämlich kein einziges Krankenhausbett in Deutschland. 

Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann kaufen Sie einen Gutschein, den versenden wir mit Rechnung per Post oder werfen ihn in Ihren Briefkasten. 

In den nächsten Wochen wird einiges auf uns zukommen, das wir so nicht kennen, aber wir sind uns sicher, dass es helfen wird, zu lesen. Nicht nur Belletristik und Krimis, sondern auch Sachbücher, sogar Reiseberichte.

Denken Sie auch an die Konfirmationen (die irgendwann wieder stattfinden werden), an Kommunion und an Ostern: wir haben Alben, Geschenke und hervorragende Kinder- und Jugendbücher für Sie.

Achten Sie gut auf sich,  Pia Ziefle und das ganze Team von UNSER BUCHLADEN